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Archiv: Dortmunder Dialog Preise

Dortmunder Dialog Preis 2026 Phoenix-See


Preisträger 2026:
PHOENIX-See
Preisträger 2024: Fraunhofer IML
Preisträger 2022:
sfs

Preisträger 2020:
TZDO

Preisträger 2018:
DFFW

Preisträger 2016:
Stiftung Soziale Stadt

Preisträger 2014:
CJD

Preisträger 2012:
EWZ

Preisträger 2010:
New Deals

Preisträger 2008:
VFFR


 
 
Link zu Informationen über den See
Wasser verändert eine Stadt. Dortmund hatte (fast) kein Wasser in der Stadt. Jetzt hat es einen See, wo früher ein Stahlwerk war. Drumherum ein neues modernes Stadtquartier mit ca. 2000 Wohneinheiten, in dem es auch mehr als 1500 Arbeitsplätze gibt– und zwar welche mit Zukunft. Und ein prächtiges Naherholungsgebiet mitten in der Stadt sowie eine wichtige Hochwassersicherung in Verbindung mit der am See vorbeifließenden umgebauten Emscher. Die Stadt hat für das Stadtentwicklungsprojekt PHOENIX mit PHOENIX See, PHOENIX West und Hörde Zentrum 2018 den Deutschen Städtebaupreis verliehen bekommen. Der Stadtteil Hörde, dessen Zentrum zwischen den beiden ehemaligen Industriestandorten Phoenix-West und Phoenix-Ost liegt, wurde dadurch belebt und bereichert.
Die Realisierung einer solchen Idee ist ein großes, lang andauerndes Projekt, bei dem viel schief gehen kann. Die Schaffung des Sees bis zum „Wasser marsch“ im Jahr 2010 und die Realisierung der Infrastruktur für das neue Stadtquartier drumherum haben fast eine Viertelmilliarde Euro gekostet – bei nicht mehr als € 15 Millionen Förderung. In die neu entstandenen Wohn- und Geschäftsbauten um den See ist ein Vielfaches davon an privaten Investitionen geflossen. Der Verkauf der Baugrundstücke rund um den See war dabei eine zentrale Säule der Refinanzierung der Seekosten.
Bereits zur Zeit der Internationalen Bauausstellung (IBA) im Ruhrgebiet Ende der 80iger und Anfang der 90iger Jahre wurde das Thema „Wasser in der Stadt“ diskutiert. Die Diplomarbeit „Utopie für Dortmund“ von 1992 der heute renommierten Dortmunder Architekten Susanne Schamp und Richard Schmalöer sah einen See auf der Fläche des damaligen Hochofenwerks Phönix-West vor. Sie erhielten dafür im Verlauf der 90er Jahre mehrere Preise, darunter den Förderpreis der Stadt Dortmund. Die Idee des Stadtsees auf der Fläche Phoenix-Ost, heute PHOENIX See, ist allerdings dem Architekten Norbert Kelzenberg, damals Mitarbeiter im Planungsamt der Stadt Dortmund, zuzuschreiben.
Der Rat der Stadt, die Bezirksvertretung Hörde, zwei Oberbürgermeister, Gerhard Langemeyer und Ullrich Sierau, letzterer zuvor Stadtplanungsdezernent, haben die Chancen erkannt, als ThyssenKrupp sich zurückzog, und das Projekt PHOENIX massiv befördert, ebenso wie Harald Heinze als Chef der Dortmunder Stadtwerke AG (DSW21) und Guntram Pehlke, sein Nachfolger. Ein Team in der Dortmunder Stadtverwaltung und ein Team in einer von DSW21 eigens für die Realisierung des Projekts geschaffenen PHOENIX See-Entwicklungsgesellschaft schob das Projekt an. Wichtig war auch der Beitrag der Emschergenossenschaft, denn der See dient gleichzeitig als Hochwasserrückhaltebecken.
Sie alle hätten den Dortmunder Dialog Preis verdient. Denn es geht uns nicht nur um die Leistung an sich, sondern auch um die aktive Propagierung, Erklärung und Verteidigung des Projekts in der Dortmunder Öffentlichkeit, die das Projekt, z.T. eher ungläubig ob seiner Dimensionen, überwiegend begrüßte.

Aber wir haben uns entschieden, drei „Macher“ in den Vordergrund zu stellen, die das Projekt planerisch und praktisch bewegt und vorangetrieben haben:
– den Planer Norbert Kelzenberg, der die Idee für den See auf Phoenix-Ost entwickelte und über eine lange Strecke die Planzeichnungen immer wieder weiterentwickelt, umgeplant und angepasst hat,
– für das Team der Stadtverwaltung Dortmund den über viele Jahre zuständigen Dezernenten Ludger Wilde, der nicht nur dieses Projekt der Dortmunder Stadtentwicklung bereichert hat,
– für das Team der Geschäftsführung der Entwicklungsgesellschaft PHOENIX See 21, Ludger Schürholz.

Dabei sollte nicht vergessen werden, dass hinter solchen großen Projekten immer auch Teams, Ingenieurbüros und Baufirmen stehen, deren kollektive Phantasie und Kompetenz ein solches Projekt voranbringt. Ihnen allen ist zu danken. Der See hat die Stadt Dortmund verwandelt und ist ihr bedeutendstes Symbol erfolgreichen Strukturwandels.
So sah er aus:
Norbert Kelzenbergs erster Entwurf des Sees auf Phoenix-Ost

So berichtet die Stadt Dortmund über die Veranstaltung
(mit reichlich Information zum PHOENIX-See selbst)

Alle Fotos von Leopold Achilles

ACHTUNG: Aus unerfindlichen Gründen werden beim Anklicken der Fotos nicht immer die angezeigt, die man angeklickt hat. Keine Ahnung, warum.

Dortmunder Dialog Preis 2024 Fraunhofer IML


Preisträger 2026: PHOENIX-See
Preisträger 2024: Fraunhofer IML
Preisträger 2022:
sfs

Preisträger 2020:
TZDO

Preisträger 2018:
DFFW

Preisträger 2016:
Stiftung Soziale Stadt

Preisträger 2014:
CJD

Preisträger 2012:
EWZ

Preisträger 2010:
New





Das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML gilt als erste Adresse in der ganzheitlichen Logistikforschung und arbeitet auf allen Feldern der inner- und außerbetrieblichen Logistik. Im Sinne der Fraunhofer-Idee werden einerseits Problemlösungen zur unmittelbaren Nutzung für Unternehmen erarbeitet, andererseits wird aber auch Vorlaufforschung von zwei bis fünf Jahren, im Einzelfall darüber hinaus, geleistet. An dem 1981 gegründeten Institut arbeiten zurzeit über 700 Mitarbeitende, davon rund 400 wissenschaftliche Mitarbeitende.
 
Nach Projekt- und Kundenbedarf zusammengestellte Teams schaffen branchenübergreifende und kundenspezifische Lösungen u.a. im Bereich der Materialflusstechnik, der Geschäftsprozessmodellierung sowie in den Bereichen Verkehrssysteme und Ressourcenlogistik. Weitere aktuelle Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Künstlichen Intelligenz, des Smart Finance und des »Internet der Dinge«, das das Institut Fraunhofer-weit koordiniert. Zudem arbeitet das Fraunhofer IML mit dem Großforschungsprojekt Silicon Economy an der Umsetzung einer dezentralen, föderalen und offenen Plattformökonomie in Deutschland und Europa. Bei interdisziplinären Projekten kann das Institut auf insgesamt 30 000 Mitarbeitende in 76 Einrichtungen der gesamten Fraunhofer-Gesellschaft zurückgreifen (Stand 2022). Auch die Geschäftsführung der Fraunhofer-Allianz Verkehr, in der 23 Fraunhofer-Institute und -Einrichtungen ihre verkehrsrelevanten Kompetenzen bündeln, sitzt in Dortmund.
 
Darüber hinaus ist das Fraunhofer IML ein wesentlicher Träger des »Digital Hub Logistics«, der Start-up-Initiativen Raum bietet, um digitale Produkte und Geschäftsmodelle zu entwickeln. Über die drei Institutsleiter, die alle auch Lehrstühle an der Technischen Universität Dortmund innehaben, bestehen zudem vielfältige Forschungsverbünde auch im Grundlagenforschungsbereich. Neben Dortmund sind Frankfurt/Main, Hamburg, Prien am Chiemsee und Peking weitere Standorte.

Die GFS hat das Institut ausgezeichnet, weil

— das Fh IML zu den ersten bedeutenden Ansiedlungen im Technologiepark Dortmund gehörte,
— von da an immer zu den innovativen Vorreitern bei vielen Entwicklungen gehörte,
— all seine Leiter, zuletzt seit vielen Jahren Prof. ten Hompel, sich aktiv in die Dortmunder Stadtgesellschaft eingebracht und Innovation immer auch als kommunikative Aufgabe verstanden haben,
— Prof. ten Hompel so zu einem hochgeachteten Gesicht und Sprecher des fundamentalen Strukturwandels in Dortmund geworden ist, und zwar des alten wie des anhaltenden neuen Strukturwandels, der mit dem Stichwort der Digitalisierung verbunden ist,
— Prof. ten Hompel bei all seinen Überlegungen zur Innovation immer auch die sozialen Aspekte der Veränderungen für Arbeit, Gesellschaft und Politik nicht aus den Augen verloren hat. Dabei hat er bei vielen Veranstaltungen der GFS mitgewirkt.
siehe auch Dortmunder Dialog 86
IML

Der Dortmunder Dialog Preis 2022: sfs Dortmund



Preisträger 2026: PHOENIX-See
Preisträger 2024: Fraunhofer IML
Preisträger 2022:
sfs

Preisträger 2020:
TZDO

Preisträger 2018:
DFFW

Preisträger 2016:
Stiftung Soziale Stadt

Preisträger 2014:
CJD

Preisträger 2012:
EWZ

Preisträger 2010:
New Deals

Preisträger 2008:
VFFR


 
 



Die Sozialforschungsstelle Dortmund (sfs) ist eines der traditionsreichen deutschen Forschungsinstitute auf dem Gebiet der sozialwissenschaftlichen Arbeitsforschung. Bereits 1946 gegründet, wurde das frühere Landesinstitut 2007 Zentrale Wissenschaftliche Einrichtung der Technischen Universität Dortmund. Seit April 2020 ist die Sozialforschungsstelle eine wissenschaftliche Einrichtung der neuen Fakultät Sozialwissenschaften.
Übergreifendes Leitthema der Forschungsarbeiten der sfs ist die sozialwissenschaftliche Innovationsforschung. Untersucht wird, wie soziale Innovationen entstehen und in welcher Beziehung sie zu Innovationen stehen. Ein weiterer Fokus liegt auf der Frage nach den Realisierungsbedingungen und -perspektiven einer ökonomisch, ökologisch und sozial nachhaltigen Entwicklung. Die sfs beteiligt sich an der Gestaltung gesellschaftlicher, technologischer und ökologischer Veränderungs- und Innovationsprozesse.
Das Institut hat seit Gründung mehrere hundert Forschungsprojekte mit verschiedensten Zuwendungsgebern (nationale Förderer und EU) bearbeitet, weit überwiegend Verbundprojekte mit mehreren Partnern aus Wissenschaft und Praxis.
Dabei kooperiert sie seit jeher auch mit zahlreichen Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen in Dortmund und Umgebung und speist ihre Ergebnisse aktiv in den städtischen Dialog ein.

sfs

Der Dortmunder Dialog Preis 2020 TZDO

Preisträger 2026: PHOENIX-See

Preisträger 2024: Fraunhofer IML

Preisträger 2022:
sfs

Preisträger 2020:
TZDO
Preisträger 2018:
DFFW

Preisträger 2016:
Stiftung Soziale Stadt

Preisträger 2014:
CJD

Preisträger 2012:
EWZ

Preisträger 2010:
New Deals

Preisträger 2008:
VFFR

 

Das TechnologieZentrumDortmund

Das TZDO inmitten des Wissenschafts- und Technologiecampus Dortmund ist seit mehr als 30 Jahren renommierte Adresse für technologieorientierte Jungunternehmen und Startups. Über 300 KMUs mit rund 10.000 Mitarbeitern wandeln hier –  teils in Kooperation mit der benachbarten Wissenschaft – ihre Forschungs- und Entwicklungsideen in marktfähige Produkte.

Als eines der führenden Technologiezentren in Europa fungiert das TZDO als Magnet und Drehscheibe für zukunftsweisende Technologien. Diese reichen von der Informationstechnologie und Logistik über die Biomedizin, sowie Mikro- und Nanotechnologie bis hin zur Produktions- und Fertigungstechnologie.

Im Jahr 1985 als Initiator des Strukturwandels der Region gestartet, ist das TZDO mit einer Fläche von mehr als 120.000 qm in verschiedenen Kompetenzzentren mit branchenspezifischer Ausrichtung ein zukunftsweisender Motor im rasanten Wandel der technologischen Neuerungen.

Es fungiert als:

  • Bindeglied zwischen Hochschulen, Instituten und Unternehmen
  • Kommunikator im aktiven Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft
  • Netzwerk auf lokaler – regionaler – nationaler – internationaler Ebene

Bilder zur Preisverleihung finden Sie hier

 

Der Dortmunder Dialog Preis 2008 VFFR

    

Preisträger 2026: PHOENIX-See

Preisträger 2024: Fraunhofer IML

Preisträger 2022:
sfs

Preisträger 2020:
TZDO

Preisträger 2018:
DFFW

Preisträger 2016:
Stiftung Soziale Stadt

Preisträger 2014:
CJD

Preisträger 2012:
EWZ

Preisträger 2010:
New Deals

Preisträger 2008:
VFFR

 

 

 

Verein zur Förderung von Frauenerwerbstätigkeit im Revier e. V.

Seit 1984, fast 25 Jahre lang, hat der Verein sich mit einer Vielzahl von Projekten und Qualifizierungsmaßnahmen um Frauen nach der Familienphase, um die Schaffung von Arbeitsplätzen durch Beschäftigungsprojekte und Existenzgründung verdient gemacht hat. Er hat mit einem hohen Maß an fachlicher Expertise und außerordentlichem Engagement einen außergewöhnlichen Beitrag zur Bewältigung der im Ruhrgebiet traditionell niedrigen Frauenerwerbstätigkeit geleistet. 

Leider ist der Verein inzwischen aufgelöst worden.

 

 

Der Dortmunder Dialog Preis 2010 New Deals

    

Preisträger 2026: PHOENIX-See

Preisträger 2024: Fraunhofer IML

Preisträger 2022:
sfs

Preisträger 2020:
TZDO

Preisträger 2018:
DFFW

Preisträger 2016:
Stiftung Soziale Stadt

Preisträger 2014:
CJD

Preisträger 2012:
EWZ

Preisträger 2010:
New Deals

Preisträger 2008:
VFFR

 

 

 

News Deals

Entstanden als Modellprojekt des Landes NRW, haben sich in der Initiative New Deals wichtige Akteure der Dortmunder Wirtschafts- und Arbeitmarktpolitik zusammengeschlossen. Gemeinsam loben sie das Dortmunder Personalmanagement-Prädikat aus. Dazu gehören die Unternehmensverbände für Dortmund und Umgebung e.V. und der Einzelhandelsverband Westfalen-Münster e.V. ebenso wie die IHK und HWK sowie der DGB Östliches Ruhrgebiet, Dortmund und die IG Metall Dortmund oder die Wirtschaftsförderung Dortmund. New Deals ist ein Label für innovative Personalpolitik, welches den Interessen von Unternehmen wie Beschäftigten gleichermaßen gilt. Prämiert werden Unternehmen jeder Größe, mit Schwerpunkt beim Mittelstand. Das Prädikat zeigt, dass Dortmund ein attraktiver Arbeitsstandort ist für Menschen, denen Wertschätzung in der Arbeit und Möglichkeiten zur Weiterentwicklung wichtig sind. Über 50 Unternehmen, überwiegend Mittelständler, wurden bereits mit dem Prädikat ausgezeichnet. Organisatorisch getragen wird es von der Forschungs- und Beratungsfirma Soziale Innovation GmbH.

 

Pressemitteilung zur Preisverleihung

Der Preis

Zum Preisträger 2010: News Deals

oder

Zur Soziale Innovation GmbH

 

Der Dortmunder Dialog Preis 2012 EWZ

    

Preisträger 2026: PHOENIX-See

Preisträger 2024: Fraunhofer IML

Preisträger 2022:
sfs

Preisträger 2020:
TZDO

Preisträger 2018:
DFFW

Preisträger 2016:
Stiftung Soziale Stadt

Preisträger 2014:
CJD

Preisträger 2012:
EWZ

Preisträger 2010:
New Deals

Preisträger 2008:
VFFR

 

 

 

Das Entwicklungszentrum Dortmund für berufliche Qualifizierung und Integration gGmbH hat in Dortmund in mehrerer Hinsicht Geschichte geschrieben. Als das Entwicklungszentrum Dortmund (EWZ) 1985 als Verein gegründet wurde, sollte (und konnte) das dazugehörige Modellprojekt nachweisen, dass die Verknüpfung von Beschäftigungsmaßnahmen und Qualifizierung größeren Arbeitsmarkterfolg verspricht als die bis dahin gültige Trennung beider Ziele. Dies geschah mit Unterstützung des DGB-Bundesvorstandes, des Dortmunder Arbeitsamts und der Stadt Dortmund. Danach wurden die bundesweiten Richtlinien der Bundesanstalt für Arbeit (so hieß das damals noch) entsprechend geändert. Aus dem Entwicklungszentrum entstand der UNION-Gewerbehof Huckarder Straße. Das EWZ selbst zog später an den Evinger Platz, wurde 1997 eine gGmbH und konzentrierte sich auf Qualifizierung und Maßnahmen zur Integration von Migrantinnen und Migranten. Es gehörte zudem zu den Mitbegründern des ISB, der Interessengemeinschaft sozialgewerblicher Beschäftigungsinitiativen, der wichtigsten Interessenvertretung des sog. „dritten Sektors“ in Dortmund. Der Dortmunder Dialog Preis wird einer Einrichtung verliehen, die in Dortmund Wegbereiter war für den großen Beitrag, den die Beschäftigungs- und Qualifizierungsinitiativen zur Bewältigung des Strukturwandels geleistet haben. Sie haben entscheidend daran mitgewirkt, dass tausende Verlierer des Strukturwandels nicht zu Opfern des Strukturbruchs in ihrem Leben wurden, der mit Langzeitarbeitslosigkeit verbunden ist.

Pressemitteilung zur Preisverleihung

Laudatio
Jutta Reiter (Vorsitzende der DGB-Region Dortmund-Hellweg)

Zum EWZ

Der Dortmunder Dialog Preis 2014: CJD

Preisträger 2026: PHOENIX-See

Preisträger 2024: Fraunhofer IML

Preisträger 2022:
sfs

Preisträger 2020:
TZDO

Preisträger 2018:
DFFW

Preisträger 2016:
Stiftung Soziale Stadt

Preisträger 2014:
CJD

Preisträger 2012:
EWZ

Preisträger 2010:
New Deals

Preisträger 2008:
VFFR

 

 

Christliches Jugenddorf Deutschland

„Die Chancengeber“ nennen sie sich, die Christlichen Jugenddörfer Deutschlands. Sie helfen denen, die sonst kaum eine Chance hätten oder eine zweite Chance brauchen. Ihr Motto: „Keiner darf verloren gehen.“ Das CJD Dortmund ist eine Einrichtung zur Ausbildung, Beschäftigung und Qualifizierung junger und erwachsener Menschen. Seit 61 Jahren im Herzen des Ruhrgebietes tätig, nehmen jährlich über 1000 junge Frauen und Männer die Angebote zur beruflichen Qualifizierung wahr. Sie werden sozialpädagogisch begleitet mit dem Ziel, ihnen ein selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Leben mit gleichberechtigter, gesellschaftlicher Teilhabe zu ermöglichen. Zielgruppen sind Menschen mit Lernbehinderungen, psychischen Beeinträchtigungen, Mehrfachbehinderungen, Verhaltensauffälligkeiten und Benachteiligungen sowie MigrantInnen, Langzeitarbeitslose und SozialhilfeempfängerInnen. Die sozialpädagogische Sprache der Arbeitsmarkt- und Unterstützungsprogramme benutzt zwei Begriffe für diese Aktivitäten: Inklusion und Integration. Inklusion meint die Einbeziehung der Behinderten in das Lernen und Leben der Nicht-Behinderten, Integration meint die Eingliederung von (zumindest zeitweilig) Eingewanderten durch Bildung und andere kulturelle Angebote. Behinderung ist nicht so sehr eine individuelle Eigenschaft; sie entsteht, unabhängig vom jeweiligen physiologisch oder psychologisch beschreibbaren Sachverhalt, in der gesellschaftlichen Realität, nämlich aus der Wechselwirkung zwischen Menschen mit Beeinträchtigungen und einstellungs- und umweltbedingten Barrieren in allen Bereichen der Gesellschaft. So gesehen kann auch der Strukturwandel in der Region und in der Arbeitsgesellschaft als Quelle von Behinderung verstanden werden. Der Strukturwandel an Ruhr und Emscher hat tiefe Spuren in den Lebensverläufen vieler Menschen hinterlassen. Langzeitarbeitslosigkeit, dieses nüchterne Wortungetüm, wirkt oft am nachhaltigsten dort, wo sie die Kindheit und Jugend der gänzlich Unschuldigen prägt. Man kann, muss aber kein Christ sein, um die konstruktive und fördernde Einbeziehung der Vielen, die diskriminiert, ausgegrenzt oder benachteiligt werden, als wichtigen und preis-werten Beitrag zur Humanisierung unserer Gesellschaft zu verstehen. Dieser Beitrag des Christlichen Jugenddorfes Dortmund, und dabei insbesondere die seines langjährigen Leiters in den Jahren des Auf- und Ausbaus, Dr. Horst Röhr, verdient unsere Bewunderung und den Dortmunder Dialog Preis 2014.

CJD Dortmund

Der Dortmunder Dialog Preis 2016 Stiftung Soziale Stadt

   

Preisträger 2026: PHOENIX-See

Preisträger 2024: Fraunhofer IML

Preisträger 2022:
sfs

Preisträger 2020:
TZDO

Preisträger 2018:
DFFW

Preisträger 2016:
Stiftung Soziale Stadt

Preisträger 2014:
CJD

Preisträger 2012:
EWZ

Preisträger 2010:
New Deals

Preisträger 2008:
VFFR

 

 

 

  

Stiftung Soziale Stadt

2010 wurde die Stiftung Soziale Stadt gegründet. Sie versteht sich als Bürgerstiftung für eine soziale Stadt. Ihr Engagement gilt insbesondere den 13 Nordbezirken Dortmund, und sie will dabei helfen, dass sie nicht von der allgemeinen Stadtentwicklung abgehängt werden. „Die Stiftung versteht sich in Zeiten knapper öffentlicher Mittel als Ergänzung öffentlicher Hilfsangebote, keinesfalls als Ersatz. Nachbarschafts- und Selbsthilfe in den Quartieren sollen angeregt und gefördert werden.“ Die Stiftung Soziale Stadt mit ihrem Kuratorium ist der lebendige Beweis – erfreulicherweise nicht der einzige –, dass der oft zitierte Dortmunder Konsens nicht nur beim Technologiepark und bei Phoenix Ost wie West, sondern auch für den Dortmunder Norden funktioniert. Der vierköpfige ehrenamtliche Vorstand wird gebildet von: Andreas Koch, Angelika Wirth, Franz Stengert und Franz J. Ingenmey. Die Stiftung ist zum einen 100prozentige Gesellschafterin der Grünbau gGmbH sowie von zwei weiteren gGmbHs: „Grünbau inklusive“ zur Integration von Behinderten und „GrünBau Fairkehrssicherungsdienst“ zur Schaffung von Dauerarbeitsplätzen für Geringqualifizierte. Alle Betriebe haben ihren Sitz in der Dortmunder Nordstadt. Zum anderen fördert sie, obwohl mit gut 140.000 Euro Stiftungskapital nicht gerade fett aufgestellt, zahlreiche kleinere Projekte zur Stadterneuerung. Bislang waren es 19 Projekte mit rund 190.000 Euro, von denen die meisten mit Bildungs-, Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen verknüpft sind. Diese direkt ausgeschütteten Fördermittel werden durch andere (öffentliche) Fördermittel und durch bürgerschaftliches Engagement vervielfacht. Besonders wichtig: Alle geförderten Projekte wurden von Bewohnern und/oder Einrichtungen in den betreffenden Quartieren angestoßen und in der Durchführung unterstützt.

Grünbau gGmbH

1990, vor nunmehr 25 Jahren, wurde Grünbau gegründet. Entstanden aus dem Beschäftigungsprojekt „Bauteam grüne Nordstadt“ des Planerladen e.V., hat die Grünbau GmbH heute eine Stammbelegschaft von rund 185 Menschen und nennt sich „gemeinnützige Gesellschaft für soziale Beschäftigung und Qualifizierung in der Stadterneuerung“. Zusätzlich werden 340 Berufshilfe- und Betreuungsplätze für Langzeitarbeitslose und Jugendliche bereitgestellt. Geschäftsführer ist Andreas Koch. Im Bereich der Arbeitsmarktdienstleistungen werden erfolgreich (gemeinnützige) Dienstleistungen angeboten: Beschäftigung für Arbeitslose, berufliche Qualifizierungsmaßnahmen, Berufsvorbereitung und Beratung, Coaching und Arbeitsvermittlung. Grünbau führt Auftragsarbeiten im gesamten Dortmunder Stadtgebiet und darüber hinaus im Umkreis bis 50 km aus. Schwerpunkte liegen beim Garten- und Landschaftsbau und beim Facility Management (früher hieß das mal Hausmeisterarbeiten). Im zweiten großen Bereich, der Jugendhilfe, werden in Verbindung mit den beruflichen Beschäftigungs- und Qualifizierungsangeboten für Jugendliche mit besonderem Unterstützungsbedarf zusätzliche stabilisierende Hilfen im stationären und im ambulanten Bereich (betreutes Wohnen etc.) und Hilfen für Schulmüde angeboten. Mindestens so wichtig wie die über die Jahre kontinuierlich gewachsene Beschäftigungsaufgabe sind jedoch die vielen Initiativen und anschiebenden oder dauerhaften Beteiligungen an zahlreichen Projekten und Einrichtungen, die das Leben in der Nordstadt für sehr viele Menschen, vor allem Jugendliche, aussichtsreicher, bunter, bewegter, fruchtbarer, in einem Wort: lebenswerter gemacht haben und machen. Die Zahl dieser Initiativen ist so groß und reichhaltig, dass hier nur drei ausgewählte Beispiele genannt werden können. So wurden etwa im Rahmen des BIWAQ-Programms der Bundesregierung in drei Stadtteilen nach dänischem Vorbild stadtteilorientierte Produktionsschulen aufgebaut. Die heute als „Förderzentrum plan B“ mit 200 Förderplätzen etablierten Schulen in der Nordstadt, in Scharnhorst Ost und in Hörde-Clarenberg widmen sich je nach den Bedürfnissen im Stadtteil sehr unterschiedlichen Berufs- und Aufgabenfeldern. Mit den verschiedenen JAWOLL-Initiativen und der Jugendhilfestation Unnaer Straße werden seit mehr als 20 Jahren deutschen Jugendlichen und vor allem jungen, oft unbegleiteten Flüchtlingen Unterkunft, Schul- und/oder Berufsperspektiven nebst psychologischer Betreuung geboten. Dabei liegt der Fokus auf einer konsequenten Verselbständigungsförderung, die eine Grundlage für ein eigenverantwortliches Leben schaffen soll. In der Oesterholzstr. 51 betreibt Grünbau das urige Traditionslokal „Kohldampf“, wo man auch mit kleinem Geldbeutel gut essen kann, Jugendliche eine Kochausbildung erhalten und dessen Partyservice Ihnen gut und gerne die Geselligkeit unterfüttert.

Stiftung Soziale Stadt

Grünbau gGmbH

Pressemitteilung

Der Dortmunder Dialog Preis 2018 DFFW

   

Preisträger 2026: PHOENIX-See

Preisträger 2024: Fraunhofer IML

Preisträger 2022:
sfs

Preisträger 2020:
TZDO

Preisträger 2018:
DFFW

Preisträger 2016:
Stiftung Soziale Stadt

Preisträger 2014:
CJD

Preisträger 2012:
EWZ

Preisträger 2010:
New Deals

Preisträger 2008:
VFFR

 

      

DORTMUNDER FORUM FRAU UND WIRTSCHAFT (DFFW) E. V.
Gründungsjahr 1992

INHALT/ZIELE

Das Dortmunder Forum Frau und Wirtschaft e.V. setzt sich ein für die Erhöhung des Anteils von Frauen in qualifizierten Positionen und auf Führungsebenen. Es beteiligt sich an Aktionen zur Verringerung des Gender Pay Gap und zur Förderung der existenzsichernden Beschäftigung von Frauen. Das dffw unterstützt regionale und kommunale Gleichstellungsinitiativen und vernetzt sich mit anderen Organisationen, die die Gleichstellung von Frauen und Männern fördern.

AKTIVITÄTEN
Interessierte Frauen und Männer, die sich in Dortmund für betriebliche Gleichstellungsfragen engagieren möchten, finden beim dffw vielfältige Möglichkeiten, sich zu informieren und mit anderen zu vernetzen. Betriebsbesuche, um Gleichstellungspolitik in der Praxis kennen zu lernen, Veranstaltungen mit Expertinnen und Experten zu neuen Strategien und Vorgehensweisen, Treffen zum Erfahrungsaustausch, gemeinsame Arbeit an Projekten, Durchführung von Seminaren und vieles mehr.

AUFBAU
Den Vorstand bilden acht Frauen. Vorsitzende sind Prof’in Dr. Martina Stangel-Meseke und Gabriele Brübach. Mit dem Beirat von Entscheidungsträgern hat das dffw direkten Kontakt zu Unternehmen der Dortmunder Wirtschaft. Der Verein hat etwa 150 Mitglieder, die sich zusammensetzen aus Privatpersonen und Unternehmen.

MITMISCHEN
Als Mitglieder sind Frauen ebenso wie Männer und Unternehmen willkommen, die an betrieblicher Gleichstellungspolitik interessiert sind und diese in Dortmund (mit)gestalten wollen.

DFFW